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Mond - geheimnisvoller Wanderer - des nachts auf deinen dunklen Pfaden verstehst es wie kaum ein anderer mir schwere Träume aufzuladen.
Dein kalter Glanz lässt mich erschaudern, gespenstisch wirken Haus und Garten, als würden böse Geister lauern - um spukend nächtens aufzuwarten.
Mir scheint, du birgst manch ein Geheimnis verborgen hinter Eisfassade. Spür Kälte in der Finsternis hältst gnadenlos du Wachtparade!
Den Hunden machst du auch stets Angst, dich stört noch nicht mal ihr Gebell. Ich weiß, dass du jedoch auch bangst, die Furcht trifft dich, wenn es wird hell.
Liebe Gerhild, ja unser Herr Mond ist schon ein geheimnisvoller Wanderer. Und wenn er sich aufbläht, rund und voll seinen Silberschein auf die Erde wirft, wühlt er die Schöpfung oftmals auf, bang macht sich Unruhe breit. Er bringt den Menschen nicht nur Freud, sondern birgt auch nächtliche Seelennot in sich. Dies hast du in deinen Versen wunderbar beschreiben.
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Poesie ist ein Atemzug, der alle Tränen trocknet. Poesie ist der Geist, der in der Seele wohnt, der vom Herzen genährt wird und dessen Wein die Zuneigung ist.