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Wie soll ich die kommende Zeit überstehen, die Hektik, den Trubel vom Weihnachtsgeschehen? Vermisse die Stille und was es auch sei. Besinnlichkeit läuft an mir einfach vorbei.
Ich frage mich ernsthaft: Wo mag es dran liegen? Kann Weihnachten letztlich Erfahrung besiegen? Verblasst bei dem frommen Getue was war? Erlebtes vergessen? - Verdrängen ist klar!
Das Jahr war kein Gutes. Es hat mich ermüdet und all mein Bemühen nicht wirklich vergütet. Viel feurige Kohlen holt‘ ich aus der Glut. Im Hoffen und Bangen verließ mich mein Mut.
Der Rückblick gewährt mir noch einmal zu schauen, wie plötzlich verloren ging Ehre, Vertrauen. Die Obrigkeit ließ mich ganz einfach im Stich und Lügen erstrahlten, die Wahrheit verblich.
Das Kind in der Krippe gibt wieder zu denken wohin man die kommende Schritte soll lenken. Es kam in die Welt, doch versprach es uns nicht, dass Wahrheit, Gerechtigkeit siegt hier als Pflicht.
Die Welt ist gefüllt von viel Bösem und Sünden. Kann Weihnachten dennoch die Liebe verkünden? Es wäre zu wünschen, dass jeder es weiß, egal wie er handelt, es hat seinen Preis.
liebe anette bei deinem gedicht lief mir ein deftiger schauer über den rücken gelaufen. wenn man so sein vergangenes jahr revue passieren läßt, merkt man in jeder deiner zeilen, daß es einem auch so ergangen ist. und jedes jahr zu weihnachten wünschte man aufs neu, dass sich das verhalten der menschen ändern möchte. doch tut es das nicht. ein äußerst wahres und nachdenkliches gedicht. vielen dank