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.... wie Regenwasser in der Wüste, das meine lange Trockenheit benetzt und wie der Silberreif des ew’gen Mondes, der mich in Ruhestimmung gern versetzt,
wie ein Stück frisches Brot nach Fasten, Hungern, wonach mein Magen sich verzweifelt sehnt und wie die Sonnenstrahlen die mich wärmen. Hab ich das irgendwann schon mal erwähnt?
Du bist das Tageslicht in meinen Stunden, der Traum, der nachts mich leis entführt, die Liebesfessel, die mich zart gebunden, das Holz, das wiederrum in mir das Feuer schürt.
Du bist der Wind für mich der leise säuselnd vor meinem Fenster mir ein Nachtlied singt die Hoffnung, die mir wurd genommen, das, was mir Lebensfreude wiederbringt.
Du bist der süße Wein in meiner Kehle, der Ruhepol in meinem Alltagssein, der starke Baum, an den ich mich darf lehnen die Wolke, die mich schützt vor grellem Schein.
Du bist das warme Öl auf meinem Körper, die Salbe, die mir meine Wunden heilt, die Luft, die meine Lungenflügel füllen mein Glücksmoment , der mir entgegeneilt.
Du bist die Beine, die mich weitertragen, wenn kraftlos ich und müd geworden bin. Mit dir allein nur kann und will ich gehen denn ohne dich verliert mein Leben Sinn.
Poesie ist ein Atemzug, der alle Tränen trocknet. Poesie ist der Geist, der in der Seele wohnt, der vom Herzen genährt wird und dessen Wein die Zuneigung ist.