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Morgendunkel auf den Sraßen. Brennende Straßenlaternen wollen die Nacht noch festhalten.
Menschen gehen mit hochgeschlagenem Kragen zur Arbeit. Pressen sich mit regennasser Kleidung frierend in Busse und Bahnen.
Es wird langsam heller. Der Tag hat es geschafft sich durchzukämpfen. Die Balkonblumen sind am verwelken. Der Garten wird langsam kahl.
Bunte Blätter tanzen fröhlich von den Bäumen herunter und bedecken die Erde. Sie werden zum wunderbaren Ruheplatz für Igel, die sich jetzt den Winterspeck anfuttern, um die kalte Jahreszeit zu überstehen.
Kinder sammeln eifrig bunte Blätter, Eicheln und Bucheckern,schöne Gräser.... um daraus kleine Kunstwerke entstehen zu lassen. Dicke Kürbisse in grün und orange lachen uns auf den Feldern entgegen. Sie warten darauf ausgehölt zu werden um mit einem Licht bestückt den Herbstabend zu begrüßen.
Kartoffelklauben auf den abgeernteten Felden ist jetzt angesagt. Sie schmecken besonders gut. Nebelfelder hüllen die Wälder ein, sodass alles ein wenig gespenstisch wirken kann.
Auf den Herbstmärkten werden Zwiebelkuchen, Federweißer und andere Leckereien angeboten.
Die Zeit der Laternen ist da. Gemütlich wird es jetzt zu Hause. Ganz viele verschiedene Lichter und Kerzen machen das Heim zu einem besonders gemütlichen Ort.
Kuschelnd auf das Sofa in eine Decke gehüllt, Einfach nur die Seele baumeln lassen und träumen. Darauf freue ich mich.
du hast alles so schön beschrieben. man sieht es wie ein film. es ist alles so wahr und ich freue mich auch da drauf. am bullernden ofen zu sitzen und zu kuscheln, das ist wunderschön. friede für seele und geist, genauso wie deine schönen zeilen
Ich habe dich sehr gerne begleitet, liebe Sabine, auf deinem Spaziergang durch Wald und Flur, durch Gassen und auf Plätzen, mit den Betrachtungen im Herbstlicht. Es war sehr schön, diesem Facettenreichtum zu begegnen...und der krönende Abschluß, die wohlige Stube mit herzerwärmendem Kerzenlicht, dem Deckenhineinkuscheln, geniessen und träumen. .....ein Seelenkuss. Wunderschön deine Zeilen.
Sei lichst gegrüßt von mir, Edeltrud
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Poesie ist ein Atemzug, der alle Tränen trocknet. Poesie ist der Geist, der in der Seele wohnt, der vom Herzen genährt wird und dessen Wein die Zuneigung ist.