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Von Süd nach Nord, von Ost zu West, Treibgut vor mir fremd` Gestaden. Wellen tanzen auf und nieder, Hier im Meer der Lebensfragen.
Endlos weit, sind seine Wasser, Anfangs sicher, warm und seicht. Doch dem Horizont entgegen und dem Land den Rücken kehrend, Sind die Tiefen und die Kälte, Gegenwart und oft nicht leicht.
Mal brennt Sonne quälend nieder, Durch die Flaute kein Voran. Hoffen, Bitten, Jammern, Leiden, Und Du fragst Ihn, Wann – Gott – Wann?
Wochenlang kein Land gesehen, Spiegelglatt und ruhig die See. Dann fährt Sturm in Uns`re Glieder, weckt die Lebensgeister wieder, Wühlt das Meer auf, bringt die Brise, das ich wieder aufrecht steh`.
Schau`n am Bug und mal auch Achtern, Prüfen Segel, hab` ich Wind? Weil Wir doch letztendlich Alle, Steuerleut` des Lebens sind.
liebe Grüße "Wenn Du willst, was du nie hattest - dann mache, was du nie tatest"
Sehr stimmige Zeilen, lieber Micha. Wenn auch der Lebenssee oftmals Stürme aufweist oder eine Flaute, so sind wir es doch selbst die den günstigen Wind erspüren müssen, ihn erquicklich einatmen um dann die Segel neu zu setzen. Klasse geschrieben
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Poesie ist ein Atemzug, der alle Tränen trocknet. Poesie ist der Geist, der in der Seele wohnt, der vom Herzen genährt wird und dessen Wein die Zuneigung ist.
Hallo lieber Michael, vielen Dank für das Bereitstellen deines Gedichts.
Schnell zieht die Strömung mich in deine Zeilen... Es gibt ein Wort in der Seemannssprache, welches ich sehr schätze: dümpeln. Wenn kein Ziel, keine Richtung da ist, dann wird das Schiff hin und her getrieben.
Habe dir noch ein Internethinweis zu einen Video gesendet. Falls es nicht zusagt, kein Problem.
Viele herzliche Grüße aus der Provinz Lippe sendet Walter
Ich habe eiserne Grundsätze - Wenn Sie Ihnen nicht gefallen - ich habe auch andere (Groucho Marx)
nicht zum ersten Mal verweile ich in diesen Zeilen, sie berühren mich Deine Gedanken weisen Meerestiefe auf... ja, das Leben kann uns schon mal ziemlich in Flaute bringen - dann gilt es, sich an den Riemen zu reißen. Oder in Sturm geraten lassen - nicht immer heißt der Wind Hoffnung, doch wenn wir die Segel der Zuversicht setzen und den Kurs der Aufrichtigkeit halten, können wir wieder in die Fahrwasser des Meeres Vertrauen gelangen
ich danke Dir für diesen Segeltörn!
Lieben Gruß zu Dir , Ann
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Das Geheimnis des Könnens liegt (nicht immer nur) im Wollen