******Achtung! Achtung! ****** Das Autorenforum ist ab sofort geschlossen, es befindet sich neu auf unserem Hauptforum! Bitte nichts neues mehr einstellen! Beachtet bitte den erhaltenen Newsletter! ********
ein sehr beeindruckendes gedicht. diese säcke hat wohl jeder zu schleppen. manch einer mistet früher aus, manch andrer erst später. komischer weise ist das ausgemistete aber oft für andere äußerst hilfreich.
manchmal schleppt man einen unbeschreiblichen Ballast mit sich und das Aussortieren ist nicht einfach. Mit den Jahren an Reife entwickelt sich auch die Weisheit, sich von Dingen zu trennen, die dem Menschen nicht gut tun oder einfach überflüssig sind. Heute weiß ich, was den Wert hat es zu behalten und ggf. darum zu kämpfen.
Die Idee zu diesem Gedicht kam mir, als ich ausgemistete Kleidungsstücke nun endlich wegbringen wollte. Jedes dieser Kleidungsstücke beinhaltet auch Erinnerungen für mich. Erinnerungen an Zeiten die gut oder aber auch unglücklich waren. Sie sind ein Stück meines Lebens, gewissermassen leben sie heute noch.
Ich danke dich herzlich für dein Lesen und deinen Kommentar.
Lieben Gruß, Monika
(Willkommen auf meiner Homepage)
"Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist!"
Liebe Moni! Die Erinnerungen sind es, die in den "alten Sachen" sich eingenistet haben. Es fällt mir schwer mich von etwas zu trennen. Selbst von einem alten Autoschild nicht.Es war der letzte Wagen meines Vaters bevor er starb.
das kann ich sehr gut nachvollziehen, ich bin ja auch ein sehr emotionaler Mensch. Tatsächlich stecken die Erinnerungen in den Dingen, auch wenn es "nur" alltägliche Gebrauchsgegenstände sind. Es sind die damit verbundenen ideellen Werte, die im Herzen behalten werden wollen, man kann und will sich nicht davon trennen und das sollte man auch nicht. Was wären wir ohne unsere Erinnerungen?!
Hier bei mir waren es auch "nur" Kleidungsstücke - ... aber sie werden förmlich lebendig, wenn man beginnt nachzudenken, wann und wo es getragen wurde, was für persönliche "Werte" darin stecken.
Ich danke dir lieber Bernd, liebe Grüße ins Wochenende
Moni
(Willkommen auf meiner Homepage)
"Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen, wie du bist!"
Liebste Moni, deine Zeilen erinnern mich ein wenig an mein Gedicht *Entstauben*. Taschen müssen hier und da entleert werden, oder Kleidungsstücke aussortiert, obschon viele Erinnerungen daran haften. Die mit Positivem verbunden sind von denen vermag man sich schwerlich trennen. Irgendwie kommt es dem gleich sich von (tiefen) Gefühlen zu trennen. Von daher behält man sie.
Sehr besinnliche und gute Zeilen von dir
Liebste Grüße für dich, und hab eine gefühlsbetonte Woche, Edeltrud
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Poesie ist ein Atemzug, der alle Tränen trocknet. Poesie ist der Geist, der in der Seele wohnt, der vom Herzen genährt wird und dessen Wein die Zuneigung ist.