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Ein Klavier sah ich mir an. Welcher Mensch saß wohl da dran? Spielte Lieder seiner Zeit, entrückt weit in Vergangenheit. Was für ein Mensch war er gewesen? War er gebildet und belesen?
Ich spürte diese dumpfen Klänge, düster waren die Gesänge. Ich schloss die Augen, lauschte nur, auf das Spiel der Partitur. Ich war in einem kleinen Raum, und fiel in einen bösen Traum.
Todesschrei und Grabgesang, dumpf gehämmert dieser Klang. Mit des Teufels Hohngelächter, und dem Hohelied der Schlächter. So bedenklich klang in mir, die Welt-Vernichtungs-Töne hier.
War auch das Leid in jener Zeit, stets auch für große Kunst bereit. So schenke ich der kleinen Kunst, doch lieber meine große Gunst.
Der Traum verblasste, vor mir stand, ein Klavier, das Ruhe fand. Erzählen kann es jetzt nichts mehr, er gibt nicht einen Ton mehr her.
So verlass ich schnell den Raum, wieder mal ein böser Traum!
Lieber Bernd, Dein Titel lockte mich das Gedicht zu lesen, da ich selbst Klavier spiele. Man kann all seine Gefühle in die Tasten "legen", so wie beim Dichten. Aber wie gut, dass Du aus Deinem schrecklichen Traum erwacht bist, aber denke daran, es kommt immer auf die Verfassung des Spielers an.... Herzliche Grüße
Lieber Bernd, habe heute all Deine Werke fertig gelesen dabei geschmunzelt und gestaunt hab mir überlegt welches das Schönste gewesen das alte Klavier hat dazu leise geraunt!
Ich liebe Musik neben Lesen und Schreiben drum soll hier stehen mein Einstiegskommentar, ich bin hier so gerne Dein Gast gewesen und bleibe es ganz sicher noch ganz viele Jahr!
Auch Du hast mich begeistert mit Deinen Gedichten wie alle die hier in der Laube schreiben sie ist schon ein Teil meiner Lebensgeschichte denn wo kann man sich besser die Zeit vertreiben?
Lieber Bernd, auch Dir meine Anerkennung und Hochachtung zu Deinen vielen wundervollen Werken verbunden mit ganz lieben Grüßen von Celine, dem Schreibfederchen