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Manche Worte treffen so mitten ins Herz, dass man das Gefühl hat, alles bricht zusammen.
Man hat geträumt, geglaubt, gehofft..... Man fällt in einen schwarzen Tunnel Die Momente werden dunkel, man kommt sich lächerlich vor, man hat sein Selbst verloren, man fällt in alte zerstörerische Denkweisen zurück, man hat gehofft sie niieee mehr wieder denken zu müssen....
Man versucht sich festzuhalten, nein festzugrallen, aber der Tunnel hat nur glatte Wände, die keinen Halt bieten. Man rutscht in die Tiefe, in die eigene Seelendunkelheit. Man schreit lautlos, windet sich verzweifelt in seinem Seelenschmerz, ist enttäuscht und mutlos.
Auch das ist Echtsein.Auch das gilt es auszuhalten. Leider. Das Leiden zu durchleben, sich zu biegen wie die Pappeln, wenn der Sturm über sie fegt, indem man seinen Schmerz hinausschreit, ihn rausläßt, . Und nicht standhaft bleibt wie die anderen Bäume, die durch die Macht des Sturms zerknickt werden.
Gefühle zeige, sie durchleben mit seinem ganzen Selbst. Und dann..... das Licht am Ende des eiskalten, glatten Tunnels sehen. Wieder Wärme zu spüren, Trost, Licht, Hoffnung von Menschen die dich lächelnd in die Arme schließen und genau wissen, was du durchgemacht hast. Die dir wie Engel erscheinen, die dich auffangen können, weil sie durch die gleiche Hölle gegangen sind wie du. Von denen du all das bekommst, wonach du dich immer gesehnt hast. LIEBE
nur wer das Salz der Tränen, des Kummers und Schmerzen geschmeckt hat, weiß um die Süße der Freude, des Glücks. Und wie wertvoll ist es, wenn es Menschen gibt, die dir nicht nur ein Taschentuch reichen, sondern dies gefühlsbetont tun und die Hand nicht gleich wieder zurückziehen. Engel auf Erden...ohne Flügel. Ein Lichtstrahl für Herz und Seele, der hinausführen kann aus einem dunklen Tal.
Ein wunderbarer Text von dir...liegt hier im Hoffnungsgrün.
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Poesie ist ein Atemzug, der alle Tränen trocknet. Poesie ist der Geist, der in der Seele wohnt, der vom Herzen genährt wird und dessen Wein die Zuneigung ist.
Liebe Sabine, in deinem Text steckt viel Seele. Es zeigt mir immer wieder, wie man sich durch Schreiben innerlich befreien kann. Das ist gut so. Du schreibst wunderbar und ich denke......und denke.....
Mit diesem Gedicht fing 2008 mein Schreiben an...... das hab ich geschrieben als meine Seele wieder aus der Dunkelheit einer Krankheit ins Licht gestiegen ist...vielen lieben Dank Bernd für die lieben Zeilen.