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Nur so gestrotzt vor Kraft. Der Jugend folgende Zeit immer noch in bestem Saft.
Nun aber ist es soweit, was naht ist die Abkehr. Ein fiktives Leben danach, Gedanken nur bereitgestellt.
Nichts mehr von dem das war. Kraftlos gekrümmt nur schwächlich noch.. Wässrige Augen, leerer Blick, zitternde Hand Stimme versagt. Versuche Worte zu formen, tu`s unverzagt.
Infarkt Sicherlich letzter Schuss vor des Lebens Bug. Blass im Rollstuhl Bewegungslos, stationär. Aufkeimend flüchtig … ich will doch noch mehr!
Alleine schon der Titel deines so nachdenklich stimmenden Gedichtes, lieber Harry, hat mich angelockt - "Am Ende ist man allein" - wie oft schon habe ich über genau diesen Satz nachgedacht. Hier steht er als Titel - und er steht für sich alleine, braucht eigentlich keine Erklärung, man versteht einfach!
Deine Zeilen haben mich sehr bewegt, denn genau so ist es, das Leben im Schnelldurchlauf. Wir können uns noch so viel erarbeiten, wir können himmelhoch stürmen und alles erreichen, was wir wollen - aber am Ende sind wir alleine, den letzten Schritt geht niemand mit uns mit. Jeder hat irgendwie Angst davor - aber jeder muss da durch, nur wissen wir nicht, wohin. Alleine die Hoffnung bleibt uns...
Es sagt sehr viel, dein Gedicht, lieber Harry - wir sollten darüber nachdenken und vielleicht so manches ändern. Danke für diese Zeilen
HP: http://e-goerges.repage2.de °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Liebe Eleonore Danke für das Lesen und natürlich auch Deine Interpretation. Ja genau so ist, darum sollte man auch so früh und so lange wie möglich- das Miteinander pflegen und leben.
Lieber Harry, du hast ein sehr nachdenkliches Gedicht uns geschenkt. Mit einmal lesen ist es nicht getan. Jede Zeile klingt wie ein versteckter Schrei, ein unterdrückter Schrei. Du ziehst dann die bittere Bilanz das Du am Ende allein bist. Mir ging es ähnlich 2002 nach einem Herzinfarkt mit Herzstillstand. Als man mich wieder zurückgeholt hatte, wollte ich mein Leben ändern. Der alte Trott, das Umfeld,die Menschen, nichts hat sich geändert. Ich aber...etwas nur...ich habe viel nachgedacht. Egal was ist...am Ende bin ich, wenn mein Geist am Ende ist.
Lieber Bernd Es mag sich banal als Antwort lesen. Aber nach zwei Infarkten und zehn Schlaganfällen, habe ich über zwei Jahre zurückgezogen allein lebend, mich auf das Unvermeidliche wartend und hoffend dahin vegetiert. Der dritte Infarkt bescherte mir zwei Reanimationen und 5 Bypasses. Entscheidend aber war/ist die neue Sicht mein Leben betreffend. Meine zweite Ehe danach, lässt mich bedauern nur noch eine sehr übersichtliche Zeit mit meiner Frau verbringen zu können. Du siehst (liest), auch bin endlich Erwachsen. (schmunzel) Liebe Grüsse aus Nordschweden vom Polarkreis von Harry
hallo Harry nun bist du über das Ende hinaus.. und bist nicht allein....... hast eine liebe Frau und wirst die Zeit, die dir noch bleibt, sicherlich genießen, denn nach so einer Phase, ich hab sie 2006 gehabt, weiß man die Gelassenheit und Weisheit des Älterwerdens (oder des Alters ) zu schätzen Ganz liebe Grüße