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Wieviel verschieden Leben schlummern tief in meiner Seel? Wieviel an Tode atmet ich und zog sie saugend an? Sie leuchten kreiselrund, so tief in mir als Lichtpaneel und zeigen sich und mich, was immer "mich" war irgendwann?
Ist es als Ganzes anzuseh'n, ein Bild, das wirkt in Farb, wo jeder, der vorueberzieht, mit Pinsel malt nen Strich? Zuvor war weiss die Seel, gebuertges Ich. In Liebe warb die Schoepfungssonne zart, mit warmen Strahl, allmorgendlich,
bis Regenwolken, Nacht und Tod auch, wird in Bunt gehuellt - Nur, was bin ich und was sind sie, die waren, werden, sind? Sind wir als Ganzes erst allein und eins und lieberfuellt? Deshalb dies Sehnen nach der Lieb, da wir es selber gar nicht sind?
... alle Begegnungen, alle Berührungen und Empfindungen in einem Leben nehmen etwas von unserer Unberührtheit und Reinheit und hinterlassen Spuren, Narben, aber auch Geschenke, die wir mit uns forttragen. Verlieren wir an Unberührtheit, so mögen wir vielleicht an Licht gewinnen, das in uns und in den von uns Berührten brennen mag.
danke, mein schatz...die antwort...irgendwie wissen wir die wahrheit ganz tief in uns drinnen....dieses irgendwann einmal eins-am sein...und friede-voll...
die kleinen momente des loslassen ... die uns soviel glueck und frieden und einsgefuehl schenken...ohne sich selber zu spueren...alles zu spueren...sind ein geschenk
danke, dass du dich damit auseinandergesetzt hast....
Liebe Moni wunderschöne Zeilen! Ich kann das Lebern nicht isoliert betrachten. Ich muss das Leben im Zusammenspiel mit dem Menschen sehen und erleben. Die Glücksmomente ergeben sich aus der augenblicklichen Situation. Ein Blick, ein Wort, eine Musik,eine Rede, ein Naturereignis, alles kann mich im Jetzt und hier urplötzlich berühren und verändern. Diese Augenblicke liebe ich. Auch ein Zeile von Dir gehört zu diesen Momenten!
beginnen wir wie Du in Deinen Zeilen, soviel gelebtes Lebensgefühl zu hinterfragen, verlieren wir nicht den Sinnesreiz für das Reale? Geht nicht der Moment mit seinen Menschen, und gehen nicht die Begebenheiten unbemerkt an uns vorbei? Verlust von Glücksmomenten darf man die in Frage stellen, will man sie in dieser Sekunde ausleben und genießen? Alles in Frage gestellte, blockiert uns doch für den Augenblick. Liebe Grüsse an Dich - Harry
beginnen wir wie Du in Deinen Zeilen, soviel gelebtes Lebensgefühl zu hinterfragen, verlieren wir nicht den Sinnesreiz für das Reale? Geht nicht der Moment mit seinen Menschen, und gehen nicht die Begebenheiten unbemerkt an uns vorbei? Verlust von Glücksmomenten darf man die in Frage stellen, will man sie in dieser Sekunde ausleben und genießen? Alles in Frage gestellte, blockiert uns doch für den Augenblick. Liebe Grüsse an Dich - Harry
danke fuer deine gedanken! glueck ist der moment....wohl war... und manchmal kommen die fragen... was ist der mensch wirklich, wo wurde er geformt, gemacht, was alles ist beteiligt....
fuer mich ist das wahre im hintergrund..nicht das offensichtliche...besonders ein kind kann es zeigen, ein schwerkranker mensch, und ein sehr alter mensch....dazwischen machen wir selbst uns barrieren, masken, schranken....
auch hinterlaesst jedes geliebte wesen einen teil in uns...und wir leben mit diesem teil weiter... so werden wir zu mehr..und mehr..und sind letztendlich vielleicht alles auf eine art?
so eine art wie hermann hesse in siddharta schreibt?
lieben gruss in ein langsam werdendes waermeres schweden...