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Schnee er fliest den Sanddünen gleich Wie Nebel Schneeschwaden Wege bedecken Wenig Sicht im dunklen Winterreich Pfade kaum zu sehen Hügel sie verstecken
mühsam nur geht der Ritt voran Botschaft und Kunde zu bringen Schwitzend bei Frost der Reitersmann mit inn´rem Widersacher muss ringen
Der warmen Stuben von Außen gewahr kämpft der Reitersmann mit Schnee und Sturm Erinnerung an wärmend Kamin so klar In des Wetters Tosen windend wie ein Wurm
Weit so weit und viele Orte da Kunde gebracht werden muss Wichtige und unwichtige Worte Worte der Güte und Verdruss
Stund um Stund vergehet ohne Rast bis alle Kunde ward gebracht Trotzend des Winters Strenge ohne Hast nun heimwärts durch Sturm durchwogene Nacht
Der warme Kamin nun endlich erreicht Sein Feuer lodert Wärme strahlt Die Sucht nach Ihm dem Bette weicht und Sommerbilder der Traume malt.
Ich mußte während Sturmtief Daisy mit meinem kleinen AX (mein 407er Herrmann war krank) die zeitungen zu den Zustellern fahren. erst fiel der Rückspiegel ab, dann verabschiedete sich die handbremse und die Heizung etwa in der Mitte der aktion. bis 2.30 Uhr morgens über die Königshainer Berge.
Lieber Martin, ein wundervolles Gedicht. Dieses Jahr hatten wir ja auch einen harten Winter und da kann man sich realistisch in Deine Gedanken hineinbringen. Nach diesem harten Ritt ist die Wärme und sind die Träume angebracht, das hast Du wunderbar herübergebracht. Herzliche Grüße in die neue Woche