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Für dich habe ich mich selbst vergessen mein Beruf an einen Nagel gehangen. Wollt mich mit deinem Liebsten messen du nahmst mich in deinem Bann gefangen.
Für dich hab ich viel aufgegeben nur um an deiner Seite zu sein. Nach dir richtete sich mein Leben doch zum Schluß war ich mit mir allein.
Du hast nie wirklich zu mir gestanden unsere Liebe unterlag der Schweigepflicht. Oft hast du mich dann nicht verstanden wenn Tränen durchströmten mein Gesicht.
Für dich hab ich gelacht und geweint in dir mich selbst gefunden. Wir waren zusammen miteinander vereint und doch schmerzten mich tiefsitzende Wunden.
Du hast mich zur Verschwiegenheit gezwungen dein Ansehen war wichtiger denn je. Erst als ich über mein Schatten gesprungen wußtest du daß ich bald geh.
Ich habe dich geliebt wahrhaftig und von Herzen warst du mir auch nicht immer nah. Zurück blieben oft Kummer und Schmerzen als ich für uns keine Zukunft sah.
Für dich hab ich den Ort verlassen an dem ich ein Zuhause fand. Vielleicht wirst du mich dafür hassen und nimmer mehr reichen mir deine Hand.
Es tut weh so weit fort zu gehen doch es ist besser für dich und mich. Irgendwann werd ich dir gegenüberstehen denn vergessen kann ich dich nicht.
Für dich habe ich mich selbst verloren nach deinem Ermessen hab ich mich bewegt. Jetzt nach Jahren bin ich neu geboren und weiß was es heißt wenn was zu Ende geht.
Und an manchen Tagen denke ich an unsere Zeit in der wir beide so verbunden. Doch keine Liebe besteht in Verschwiegenheit und verheilt auch keine Wunden.
Für dich würde ich zum Nordpol ziehen würdest du nur ehrlich zu mir stehen. Ach ich vergaß die Liebe war mir nur geliehen da helfen keine Tränen und kein Flehen.
liebe Christine ergreifend geschrieben. Kann auch deine Schmerzen nachvollziehen, aber: wo Liebe zur Verschwiegenheit zwingt, ist keine Liebe! Wo keine Liebe ist, kann man nichts erzwingen. Ist bestimmt hart für dich, aber ich wünsche dir die Kraft darüber hinweg zu kommen. Auch für dich wird die Sonne wieder scheinen!!
Danke für deine Worte und dein Nachempfinden, Habe nich sehr darüber gefreut. Das Gedicht und Geschichte bzw. die Person dazu ist Vergangenheit ( 1987 88 )
Es hilft jedenfalls ungemein wenn man drüber schreiben kann
Dieses Gedicht habe ich ausgewählt für die Internet-Radio-Sendung "Garten der Poesie" am Freitag, den 11.12.zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr http://www.nedaradio.npage.de