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Blickkontakt mit der Liebe Kriege immer noch Herzklopfen, wenn ich Dich zufällig in meiner Nähe sehe. Schau Dich an an und schnell wieder weg, will ja nicht, daß Du spürst, mein Verlangen.
Habe mich in Deinen Augen verloren und jetzt suche ich Land zum Ankern. Will wieder Boden unter mir spüren ihn bezwingen ,mein Verstand .
Du erwidertest mein Lachen und unsere Berührungen waren kurz und tief; ach, ich hätte es so gern gehabt, daß Du bei mir schliefst.
Du zu Dir und ich zu mir und doch im Herzen habe ich dich weitergetragen in meine eigene kleine Welt ohne dich vorher zu fragen .
Du fragtest noch, kennst du den Song....Laß mich in Dir von Pur..? Das hat mich Alles vergessen lassen, was ich je als Schutz und Mauer aufgebaut.
Ja habe ich im Kopf, im Bauch zu Dir gesagt und hab getanzt mit Dir im Wind. Habe Dich in meine Nacht getragen und mich Dir geöffnet, wie ein kleines Kind.
Ich konnte Deine Nähe spüren . Du warst bei mir als wärest du schon immer da gewesen, wie ein alt vertrauter Teil von mir der sich verschoben hatte aus meinem Sein.
Haut an Haut habe ich mit dir gelegen, in meinem Bett. Und als ich aufgewacht rollten Tränen über mein zerknülltes Kissen, von dem Gefühl der Lust der vergangenen Nacht.
Was war passiert ? Du warst doch garnicht da und doch mir war , als hättest du die ganze Nacht in meinen Adern getanzt, von meinem Blut getrunken.
Du hast dich mir hingegeben und mich mitgenommen , im Begehren und Deiner , meiner Lust. Sich lieben bis zum letzten Atemzug und dann gemeinsam auferstehen in ein neues Leben.
Und Nix könnte uns erschüttern dachte ich, denn wir waren für einen Augenblick frei und echt. Und unsere Blicke trafen sich an einem Ort der möglich macht was so viele längst verlernt - zu lieben .
Als ich dir dann kundtat mein Gefühl, nahmst du reißaus und ich stand da wie erschlagen. Kein Wort kam über meine Lippen, ich habe dich nur ganz verliebt,liebend und hoffent auf den Augenblick angesehn.
Und dann dein Blick zurück, der mir signalisiert.. Das kann doch nicht wahr sein,ich muß mich doch irren. Oder habe ich da richtig gesehen , was will sie denn jetzt von mir ?
Schaut als wollte sie mich verschlingen, mit Haut und Haar; als hätte sie es schon getan... ja so stand sie da.
Und ich habe mich weiter dem Leben gewidmet, deine Ignoranz nur schwer ertragen. Es war als hättest du in mir eine Tür geöffnet und dann bist du schnell weg.
Unter dem Motto..Tschuldigung wenns jetzt zieht, in deiner guten Stube,also ich geh dann mal. Tut mir leid,war nicht so gemeint,daß ich dich berührt und auch die Umarmung aber es war so gesehen mit uns geschehen.
Ich konnte ja nicht wissen,daß dich das so tief erwischt. Und überhaupt-stell dich nicht so an- du bist 40 und findest sicher bald eine wunderbare Frau, die in der Nacht an deiner Seite liegen und dir nahe sein kann.
Sei nicht traurig oder verletzt,das wird schon wieder! Außerdem waren es doch eh nur Deine Phantasien. Da sind eben mal die Pferde mit dir durchgegangen,aber mußte ich der Auslöser sein ?
Naja ist ja nicht so,daß ich dich nicht mag und mir deine Nähe nicht gut getan hätte . Wir waren doch wirklich für einen Moment wie die Kinder ,unbefangen und frei.
Gut daß du mich nicht gefragt hast oder ich dich, du weißt schon der Briefmarkensammlung wegen. Jetzt bleibt es was es ist und war , in mir mit dir und doch allein -ein Traum.
Eine Nacht ohne und doch neben dir. Und du hast getanzt mit mir und das Blut floß durch unsere Adern. Da gab es keinen raum mehr zwischen dir und mir und ich fühlte mich geliebt, gewollt und getragen.
Ich will ja nicht jammern, fange nicht an zu klammern. Laß einfach los , was ich nie gehabt , was ich nur einen Augenblick, eine Nacht mir in Körper Geist und Seele spüren durfte, es war die Liebe das tiefe Gefühl des Begehrens.
Und wenn ich dich jetzt manchmal seh, dann klopft das Herz,dann pocht das Blut. aber du hattest den Mut mir zu sagen..Ich kann und will das nicht. Du bist mir zu viel , ich habe mit mir selbst zu tun.
Und ich fühlte mich nicht mehr ganz so abgelehnt und konnte mich wieder des Weges ein Stück alleine tragen. Was bleibtist die Erinnerung an ein längst vergangenens Gespür. Mensch zu sein auf dieser Erde ohne Scheu und Angst davor,verletzt zu werden.
Wir waren wie die Kinder...du bist mit dem Roller gestürzt und ich habe dir aufgeholfen, daß du wieder stehen und nach einer kleinen Erholung weiterfahren kannst.
Naja damals als sich unsere Blicke trafen wäre es doch viel zu früh gewesen für einen Heiratsantrag. Jetzt ist es eh zu spät - Du willst für dich alleine sein und das werde ich auch akzeptieren.
Und wenn ich dich dann manchmal seh, mich in guten Erinnerungen welgen an eine viel zu Nacht ,die in meinem Kopf und meinem Bauch kein Ende fand. Wo ich dich leibhaftig gespürt.
Du saßest wie ein Vogel auf meiner Haut und mit jedem Flügelschlag des Adlers flogen wir hinauf in den Himmel. Es war so unbeschwert und leicht und vor uns lag Unentlichkeit.
Naja ich hätte dich ja vorwarnen können auf was du dich da einläßt,aber ich wußte es selber nicht, was da mit mir geschieht.
Hatte die Liebe so tief versteckt und du bist gekommen und hast sie einfach, weil dir so war aus dem Tiefschlaf aufgeweckt. Danke auch wenn Deine Hand nicht die Meine wird. Ich habe wieder gelernt zu lieben.
Sie dürfen die Braut jetzt küssen. Klar denke ich und doch beim Abschied, beim Winken aus dem " ach zu schnellen Wagen " rollt mir eine Träne übers Gesicht ...die wollte Dir noch sagen..Hab dich lieb.. Vergiß mich nicht .
© Christine Bücker
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