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Du wurdest geboren, das Leben zu wagen, man schenkte Dir Liebe und Zärtlichkeit – doch ward Dir bestimmt, viel Schmerz zu ertragen und nicht nach warum und weshalb zu fragen – doch glaub mir, die Wunden heilt einst die Zeit.
Du wurdest entrissen den Kinderjahren, Kämpfen zu lernen ums tägliche Brot – doch um Dir Enttäuschen einst zu ersparen, ward Dir vergönnt, auch das Glück zu erfahren – ein Trost in einsamen Stunden der Not.
Da waren Menschen bald zu Dir gekommen, Dich zu begleiten durch ’s Leben ein Stück – ihre Liebe hast Du gern angenommen, mit Ihnen manchen steilen Berg erklommen – die Wege trennten sich, Du bliebst zurück.
Es trösten Dich all die Erinnerungen, drum trauer vergangnem Glücke nicht nach – bewahr die Lieder, die Ihr einst gesungen, hör doch nur hin, wie sie heiter geklungen – es kommt neues Glück – gemach, nur gemach !
Der Frank schreibt fleißig Jahr für Jahr nicht nur gefühlvolle Gedichte, nein, auch so mancher Kommentar klingt in den Ohren wunderbar – drum danken wir unserem „Wichte“
Ja lieber Kollege, das musste mal gesagt Werden. Dein Kommentar ermutigt einen immer wieder aufs Neue, seine Gedichte zu präsentieren. Auch wenn es nicht allzu viele User sind, die hier zu lesen scheinen.
Zugegeben, auch ich bin derzeit nicht der eifrigste Leser, entsprechend fallen meine Kommentare auch recht spärlich aus. Nun, ich werde versuchen, mich zu bessern.
Zunächst sage ich Dir aber herzlichen Dank für Deine lieben Anmerkungen zu meinem Gedicht „Wagnis“, das vielleicht etwas mit Lebenserfahrung zu tun hat, nicht aber Unbedingt mit den Erfahrungen eines alten Menschen. Es gibt genügend junge Leute, die manchem Alten überlegen sind, was die Erfahrungen betrifft. Ein alter Mensch, der sein Lebtag nicht aus seinem Dunstkreis herausgekommen ist, kann nicht viel über die Welt da draußen erzählen. Junge Leute, die sich wacker geschlagen und die Welt umsegelt haben, die durch Dick und Dünn gegangen sind, denen Sonne, Wind und Wetter das Fell gegerbt haben, die können Viel erzählen, können aus „Erfahrung“ klug reden. –
Doch es gibt da eine kleine Einschränkung. Diese lehrreiche Umtriebigkeit eines „Hans Dampf in allen Gassen“ hat ihn noch längst nicht zu Philosophen gemacht. Dazu braucht es die Muße, stundenlang auf der Bank vor dem Haus zu sitzen und über all die erlebten Eindrücke nachzudenken, die Zusammenhänge mit dem nötigen Abstand zu erkennen und zu verstehen. Dann kommen die Lebenserfahrungen zum tragen. –
Ich wünschte mir, dass ich noch genügend Zeit vor mir habe, die Eindrücke all der zurückliegenden Eindrücke Revue passieren zu lassen, um eines Tages antworten zu können, zu dürfen, dass das was ich zum besten gebe, auf Lebenserfahrungen beruht.